Das Leben
„Das Leben ist wie eine Ballonfahrt. Manchmal muss man erst Ballast abwerfen, um wieder steigen, fliegen, träumen und lachen zu können.“
Nicht immer ist es leicht, erwachsen zu werden; zahlreiche Klippen und Hürden gilt es zu überwinden: wie zum Beispiel der Eintritt in den Kindergarten, die Schulzeit, die Pubertät, körperliche Erkrankungen, die Geburt eines Geschwisterchens oder die Trennung der Eltern. Krisen, Ängste und Probleme gehören zum Leben dazu. Jedoch kann nicht jeder junge Mensch gleich gut mit Belastungen umgehen. Wenn dann das Fühlen, Denken und Handeln Anlass zur Sorge gibt, sich alles im Kreise zu drehen scheint oder die Lebensqualität leidet, können mit Hilfe einer Psychotherapie Wege aus der Krise gefunden werden.
Psychotherapeutische Behandlung
Die Psychotherapeutische Behandlung ist verhaltenstherapeutisch orientiert, wird in Einzel- oder Gruppensitzungen durchgeführt und richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr.
Psychotherapie ist die Heilbehandlung von psychischen oder psychisch mitbedingten körperlichen Erkrankungen. Sie beruht auf psychotherapeutischen Verfahren, die wissenschaftlich fundiert sind. Das Ziel besteht darin, diejenigen Anteile am Tun und Erleben (Gefühle, Gedanken, Einstellungen, Verhalten), die mit psychischem Leiden verbunden sind, zu verstehen und zu verändern. Das Verstehen und die Veränderungen können nur in einer vertrauensvollen Patient-Therapeut-Beziehung erreicht werden, in der beide eine Lösung der zu behandelnden Probleme entwickeln.
Die Verhaltenstherapie legt den Schwerpunkt der Behandlung auf die Veränderung der mit den Problemen einhergehenden Anteile im Verhalten, in den Gedanken und in den Gefühlen. Es wird zunächst ein bewährtes, an der Diagnose orientiertes Störungsmodell für die Probleme des Patienten erarbeitet, auf dessen Grundlage die Ziele des Patienten im Hinblick auf die Reduktion der Symptome diskutiert werden. Danach werden mögliche Veränderungsschritte gemeinsam besprochen und für den Alltag, unter gezielter Förderung des Selbsthilfepotentials des Patienten und dessen Familie, geplant.
Die Behandlung und die Art der Vorgehensweise erfolgt immer individualisiert. Manchmal erfolgt die Behandlung auch unter Einbeziehung weiterer enger Bezugspersonen bzw. am Erziehungsprozess beteiligter Institutionen.
Vorstellungsgründe können sein:
